Sportwissenschaften Studium

In der Sportwissenschaft werden Fragestellungen in den Bereichen Bewegung, Spiel und Sport unter gesundheitlichen, pädagogischen und gesellschaftlichen Aspekten behandelt. Als interdisziplinäres Fach bezieht das Studium viele andere Wissenschaften, wie Biomechanik, Bewegungswissenschaft, Sportinformatik, Sportökologie oder Trainingswissenschaft ein und ist damit besonders vielfältig. Hier erfährst du alles über das Studium der Sportwissenschaften: Inhalte, Voraussetzungen, Studienformen und Zukunftsperspektiven.

Sportwissenschaftler arbeiten als Sportlehrer, in Fitness- und Gesundheitszentren, in der Verwaltung von Sportverbänden, in der Medienbranche als Sportjournalisten oder im Sponsoring, im Bereich des Sporttourismus oder in Unternehmen in der Forschung und Entwicklung von Sportgeräten und -artikeln. Beruflich eröffnet sich Absolventen damit eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Wie die berufliche Perspektive genau aussieht, hängt vor allem mit der gewählten Fachrichtung im Studium ab. Auch einschlägige Praktika oder Nebenjobs im Studium stellen die berufliche Weiche.

Wusstest du, dass...

...Rammstein-Sänger Till Lindemann sich 1980 als Schwimmer für Olympia qualifizierte?

...Arnold Schwarzenegger einmal in ein Fitnessstudio einbrach, um auch sonntags trainieren zu können?

...Volleyball die beliebteste Sportart bei Nudisten ist?

...Henry Maske zehn McDonalds-Filialen betreibt? 

Alles, was du über das Sportwissenschaften Studium wissen musst!

Studieninhalte

Studierende der Sportwissenschaften erlernen in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Sport sowohl sporttheoretische als auch sportpraktische Inhalte. Durch die Überschneidung mit vielen anderen Disziplinen aus dem Umfeld des Sports, ergibt sich ein breites Spektrum an Fragen, mit denen sich Sportwissenschaftler auseinandersetzen. Es wird beispielsweise untersucht, inwieweit entwickelte Konzepte aus der Trainingswissenschaft und Bewegungswissenschaft in einer Sportart umgesetzt werden können. Wie kann man Trainingssituationen verbessern, um bessere sportliche Leistungen zu erzielen? Welche Bewegungsabläufe sind am effektivsten? Wie sollte eine Bewegung oder Technik aussehen, damit sie mit höchstmöglicher Leistung erbracht werden kann? Dies sind nur einige Fragen und Herausforderungen, denen sich Studierende im sportwissenschaftlichem Studium stellen.

Zudem ist die Sportwissenschaft häufig nur der Grundstein für eine eigene Spezialisierung im Master oder ein weiterführendes Lehramt-Studium. Die genauen Studieninhalte unterscheiden sich natürlich von Hochschule zu Hochschule und werden häufig durch die eigenen Präferenzen mitbestimmt.

Typische Inhalte des Bachelors Sportwissenschaft sind:

  • Trainingslehre
  • Bewegungslehre
  • Geschichte des Sports
  • Sportmedizin
  • Methodenlehre
  • Psychomotorik / Motopädagogik
  • Bewegungserziehung
  • Gesundheitsförderung

Voraussetzungen

Formale Voraussetzungen

Hochschulzugangsberechtigung: Um für ein Bachelorstudium der Sportwissenschaften zugelassen zu werden, braucht man in der Regel das Abitur (Allgemeine Hochschulreife), da dieser Studiengang hauptsächlich an Universitäten angeboten wird. Da die Universitäten aber in den Zulassungsbeschränkungen mittlerweile flexibler geworden sind, ist teilweise auch die Aufnahme eines sportwissenschaftlichen Bachelors mit Fachabitur (fachgebundene Hochschulreife) möglich.

Sporteignungstest

Darüber hinaus muss die körperliche Fitness nachgewiesen werden, da neben den theoretischen Inhalten ein Teil der Studienzeit in der Turnhalle, im Schwimmbad und auf dem Sportplatz stattfindet. Der Nachweis erfolgt über einen Sporteignungstest (Sporteingangsprüfung), in dem bis zu 20 Disziplinen getestet werden. Die einzelnen Disziplinen und Bedingungen variieren zwar je nach Uni, aber es ist davon auszugehen, dass Mannschaftssportarten, Rückschlagsportarten, Leichtathletik, Geräteturnen und Schwimmen getestet werden. Die Anmeldefrist zur Sporteignungsprüfung endet häufig schon im Juni oder Juli. Wer sich also nicht mindestens ein dreiviertel Jahr vor dem gewünschten Studienbeginn über Termine und Fristen informiert, hat schnell das Nachsehen.

Das Bestehen der Sporteignungsprüfung ist übrigens keine Garantie für einen Studienplatz. Weitere Infos zur Sporteignungsprüfung, zu ihren Anforderungen und Tipps für die Vorbereitung findest du hier.

Numerus Clausus (NC)

An manchen Hochschulen erfolgt die Auswahl zusätzlich über einen Numerus Clausus (NC). Das ist immer dann der Fall, wenn eine Universität besonders großen Zulauf von Bewerbern hat. Damit du für dich einschätzen kannst, wie gut deinen Chancen auf einen Studienplatz für Sportwissenschaft stehen, listen wir dir hier einige Beispiele auf:

Hochschule

Semester

Zulassung nach Note
(+ Wartesemester)

Zulassung nach Wartesemester (+ Note)

Uni Berlin

WS 2015/16

2,0** oder 2,1 oder 13 WS

10

Uni Bielefeld

WS 2016/17

1,8 (2)

6 (2,8)

Uni Bochum (1-Fach Bachelor)

SS 2016

2,8

5

Uni Bochum (2-Fach Bachelor)

SS 2016

3,1

4

Uni Frankfurt

WS 2014/15

2,3

4 (2,8)

Uni Konstanz

WS 2014/15

3,5

4

Uni Leipzig

WS 2016/17

2,8

2

Uni Saarland

WS 2015/16

2,5

4 (2,6)

Uni Würzburg

WS 2014/15

1,6

8

Warum der NC jedes Semester anders ausfällt und was es mit Zulassung nach Note und Wartesemester auf sich hat, erklären wir dir ausführlich in unserem Beitrag zum Numerus Clausus im Sportstudium.

Persönliche Voraussetzungen

Sportwissenschaften zu studieren heißt nicht nur sich sportlich zu betätigen, sondern auch sich wissenschaftlich mit der Materie auseinander zu setzen. Du musst also die Bereitschaft und das Interesse mitbringen, dich interdisziplinär mit sporttheoretischen Inhalten zu beschäftigen. So gibt es zum Beispiel Schnittstellen zu Biologie, Mechanik, Wirtschaft, Tourismus, Gesellschaft oder Ökologie. Auch das wissenschaftliche Arbeiten, also die Forschung und ihre Methoden, gehören zu einem Sportwissenschaften Studium.

Welche Eigenschaften du noch haben solltest, hängt natürlich noch von deinem Berufswunsch ab. Ist es das Ziel Lehrer zu werden, zählen Einfühlungsvermögen und der Spaß an der Arbeit mit Kindern zu den persönlichen Voraussetzungen. Sportwissenschaftler, die im Bereich Diagnostik und Therapie arbeiten wollen, sollten sich ebenfalls gut auf ihr Gegenüber einlassen können. Geht es in Richtung Vereinsarbeit oder in ein Unternehmen, spielen Organisationsfähigkeit und eine analytische Denke eine größere Rolle.

Dauer und Verlauf

Der Bachelor Sportwissenschaft umfasst bei den meisten Hochschulen eine Regelstudienzeit von sechs Semestern.

In den ersten Semestern werden zunächst die sportwissenschaftlichen Grundlagen vermittelt, die häufig in Form von Einführungsvorlesungen für die entsprechenden Teildisziplinen stattfinden. Im weiteren Verlauf des Studiums ist es üblich, sich den eigenen Interessen entsprechend zu spezifizieren, also Vertiefungsseminare zu besuchen.

An den meisten Hochschulen bestehen mehrere Wahlmöglichkeiten. Die Ausbildung bestimmter Interessen erfolgt häufig erst in der zweiten Hälfte des Studiums. So ist es gut, in den ersten Semestern erstmal in alles reinzuschnuppern und sich dann zu überlegen, welche Themen für einen selbst besonders relevant sind und darüber dann eine Profilierung vorzunehmen. Hast du schon vor Studienbeginn konkrete Pläne für deine berufliche Zukunft, solltest du dich schon bei der Hochschulwahl darüber informieren, welche Spezialisierungen genau angeboten werden – diese können von Hochschule zu Hochschule nämlich durchaus unterschiedlich sein.

Praktikum

Ein Praktikum während des Studiums ist heute fast immer Pflicht, so auch im Bachelor Sportwissenschaften. Das Pflichtpraktikum hat meistens eine Länge zwischen 6 - 12 Wochen. Teilweise ist es in den Studienverlauf integriert und findet zu einem festen Zeitpunkt statt, zum Beispiel im fünften Semester. Häufig muss das Praktikum aber auch in den Semesterferien, also der vorlesungsfreien Zeit, absolviert werden. In diesem Fall ist es empfehlenswert das Praktikum nicht vor dem vierten Semester zu machen: Schließlich bilden sich bestimmte Interessen erst im Verlauf des Studiums heraus.

Mögliche Arbeitgeber für ein sportwissenschaftliches Praktikum sind Sportverbände, Vereine, Kommunen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, Institutionen aus dem Gesundheitswesen (Therapiezentren, Rehakliniken, Krankenhäuser), Freizeit- und Tourismusunternehmen, Unternehmen für Sportmarketing, Sportmedien oder Sportjournalismus.

Bachelorarbeit

Die letzte Prüfungsleistung des Studiums ist die Bachelorarbeit. Sie wird in der Regel im sechsten bzw. letzten Semester geschrieben. In dieser Zeit besuchen Studierende häufig keine Lehrveranstaltungen mehr, sondern nur noch begleitende Seminare, die bei der Erstellung der Bachelorarbeit unterstützen sollen. Umfang und zeitlicher Rahmen der Arbeit sind von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Allen gemein ist aber, dass die Bachelorarbeit dazu dient, zu beweisen, dass man sich wissenschaftlich mit einem sportwissenschaftlichen Thema auseinander setzen kann. Dazu zählt die Anwendung von erlernten Forschungsmethoden und die Beschaffung und Auswertung wissenschaftlicher Quellen. Das Thema der Arbeit wird häufig selbst gewählt. Mit der Abgabe ist das Studienziel erreicht: der Bachelor of Science (B.Sc.)

Wer Sportwissenschaften auf Lehramt studiert, absolviert nach dem Bachelor (sechs Semester) noch den Master (vier Semester) sowie das Referendariat (1,5 Jahre) an einer Schule.

Studienformen

Der Studiengang Sportwissenschaft wird sowohl im Bachelor als auch im Master in Vollzeit angeboten. Andere Studienformen wären für das Sportwissenschaften Studium auch organisatorisch eher schwierig umzusetzen, da der aktive Sport Teil des Studiums ist. Wer neben dem Studium viel arbeitet oder sich zum Beispiel stark im Sportverein engagiert, kann das natürlich auch tun und einfach länger studieren. 

Wer Sport dual oder berufsbegleitend in Form eines Abend- oder Fernstudiums studieren möchte, muss dafür auf andere Studiengänge mit Sportbezug ausweichen, wie zum Beispiel Sportmanagement.

Studieninhalte

Es gibt weniger Masterstudiengänge, die sich Sportwissenschaft nennen als im Bachelor. Der Grund dafür ist, dass sich viele Bachelorstudierende im Master spezialisieren und Studiengänge wie Sportpsychologie oder Sportmanagement als weiterführenden Studiengang wählen.

Aber auch hinter den wenigen Masterstudiengängen der allgemeinen Sportwissenschaft verbergen sich in der Regel spezifischere Studieninhalte als im thematisch breit aufgestellten Bachelor. Je nach Ausrichtung der Hochschule oder persönlicher Schwerpunktsetzung ist somit eine konkrete Spezialisierung auf einen Fachbereich möglich.

Spezialisierungen im Master Sportwissenschaften können zum Beispiel zu folgenden Themen stattfinden:

  • Sportentwicklung
  • Sport und Gesundheit, Gesundheitsförderung
  • Therapie, Diagnostik und Intervention
  • Sport und Technik
  • Sport und Bewegung im Kindes- und Jugendalter
  • (Internationales) Sportmanagement
  • Sport Consulting

Teilweise verraten die Studienarten, also ob es sich um einen Master of Science oder Master of Arts handelt, bereits Unterschiede in den Studieninhalten und -vertiefungen:

Ein Master of Science umfasst beispielsweise Sporttechnik, Sport Engineering, Diagnostik, Rehabilitation, Sportberatung oder Sportökonomie. Aspekte, wie Sportpsychologie, Gesundheitsförderung, Erlebnispädagogik, Sporttourismus oder Sport und Kommunikation finden sich häufig im Master of Arts wieder. Allerdings sind die Grenzen zwischen dem Master of Science und Arts fließend und die genauen Studieninhalte sind von der spezifischen Ausrichtung der Hochschule abhängig. Allein der Master of Education weist eindeutig auf eine bestimmte Profilierung hin: Dieser Abschluss bildet für die Arbeit als Sportlehrer an Grund-, Haupt-, Real-, Gesamt-, Berufsschulen und Gymnasien aus (Lehramt).

Voraussetzungen

Formale Voraussetzungen

Für die Zulassung zum Master Sportwissenschaften muss ein abgeschlossenes Bachelorstudium (oder ein vergleichbarer Abschluss) aus dem Sportbereich nachgewiesen werden.

Sporteignungstest

Eine Sporteignungsprüfung muss für die Zulassung zum Master Sportwissenschaft nicht mehr absolviert werden, da diese bereits für die Zulassung zum Bachelor abgelegt wurde. Damit ist sichergestellt, dass der Bewerber über die nötige körperliche Fitness verfügt.

Persönliche Voraussetzungen

Wer Sportwissenschaften studiert, wird im Berufsleben mit großer Sicherheit viel mit anderen Menschen zusammenarbeiten, seien es Schüler, Patienten, Kunden oder Kollegen. Ausgeprägte soziale Fähigkeiten, wie Einfühlungsvermögen und Kommunikationstalent sollten also nicht fehlen. Wer anstrebt in Führungspositionen zu arbeiten oder gar sich selbstständig zu machen, muss auf jeden Fall auch Zahlenverständnis und eine strukturierte Arbeitsweise haben. 

Dauer und Verlauf

Der Master Sportwissenschaft dauert üblicherweise vier Semester.

Wie bereits im Punkt Voraussetzungen erläutert, dient der Master der Spezialisierung auf Teilgebiete der Sportwissenschaft. Da im Bachelor bereits relevantes Basiswissen vermittelt wurde, werden Einführungen und Grundlagen der Sportwissenschaft im Master maximal noch im ersten Mastersemester wiederholt. Spätestens in Semester zwei und drei stehen dann die entsprechenden Vertiefungen an.

Wer Sportwissenschaften auf Lehramt studiert, geht im Anschluss des Masters noch für 1,5 Jahre in das Referendariat an einer Schule.

Praktikum

Wie im Bachelor ist ein mehrwöchiges Praktikum auch im Master Sportwissenschaften häufig Pflicht. Das Praktikum wird gerne in der vorlesungsfreien Zeit absolviert, und zwar am besten direkt vor der Masterarbeit nach dem dritten Semester. Vorgesehen sind meistens 6 - 12 Wochen Praktikum.

Natürlich kann das Praktikum auch freiwillig länger gemacht werden. Das macht zum Beispiel dann Sinn, wenn über die Tätigkeit wichtige praktische Erfahrungen erworben werden, die einem den Einstieg in das Berufsleben erleichtern. In dem Fall kann das Praktikum auch mal sechs Monate dauern und das Studium damit um ein weiteres Semester verlängern.

Gerade im Master ist es wichtig, den Praktikumsgeber bewusst nach den eigenen Karrierewünschen auszuwählen. Wer einen Job in einem Unternehmen anstrebt, kann gegebenenfalls sogar Praktikum und Masterarbeit miteinander verbinden, indem die Masterarbeit in Zusammenarbeit mit einem Unternehmensprojekt geschrieben wird.

Masterarbeit

Das Masterstudium der Sportwissenschaft endet mit der Abgabe der Masterarbeit. Diese wird im letzten Semester verfasst. Vorlesungen und Seminare finden zu diesem Zeitpunkt meistens nicht mehr statt, lediglich Kolloquien zur Unterstützung der Masterarbeit werden angeboten. Umfang und zeitlicher Rahmen der Arbeit sind von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Wer erfolgreich abschließt, bekommt den akademischen Grad Master of Science (M.Sc.) verliehen. 

Studienformen

Der Studiengang Sportwissenschaft wird sowohl im Bachelor als auch im Master in Vollzeit angeboten. Andere Studienformen wären für das Sportwissenschaften Studium auch organisatorisch eher schwierig umzusetzen, da der aktive Sport Teil des Studiums ist. Wer neben dem Studium viel arbeitet oder sich zum Beispiel stark im Sportverein engagiert, kann das natürlich auch tun und einfach länger studieren. 

Wer Sport dual oder berufsbegleitend in Form eines Abend- oder Fernstudiums studieren möchte, muss dafür auf andere Studiengänge mit Sportbezug ausweichen, wie zum Beispiel Sportmanagement.

42 Hochschulen

Karriere nach dem Studium

Da das Sportwissenschaften Studium thematisch sehr breit gefächert ist, gibt es auch ganz verschiedene Karrieremöglichkeiten. Bachelorabsolventen der Sportwissenschaften sollten spätestens in der zweiten Studienhälfte für sich herausfinden, in welche Richtung ihr beruflicher Weg verlaufen soll. Denn die Karriereperspektiven hängen stark von der selbst gewählten Spezialisierung ab. Studierende, die nach dem Bachelor noch einen Master in einem sportwissenschaftlichen Studiengang machen, können sich über den Master zum Experten auf einem bestimmten Gebiet machen.

Je nach persönlicher Schwerpunktsetzung, kommen folgende Berufsfelder und Arbeitsorte für Sportwissenschaftler in Frage: 

  • Sportliche Bereiche in Sportvereinen: z.B. als Trainer, Sportpädagoge oder Sportpsychologe
  • Organisatorische Bereiche in Sportverbänden und –vereinen: z.B. im Nachwuchsmanagement
  • Städte und Kommunen
  • Fitness- und Gesundheitszentren: z.B. als Sporttherapeut oder Leiter eines Fitnesscenters
  • Medienbranche: z.B. als Sportjournalist oder Online-Redakteur für Sport-Websites
  • Wirtschaftsunternehmen: z.B. in der Forschung und Entwicklung bei Sportartikelherstellern oder als Manager im Bereich Sportsponsoring und Sportmarketing
  • Sportgerätehersteller: z.B. in der Konstruktion von neuen Trainingsgeräten
  • Touristikunternehmen: z.B. im Bereich Sporttourismus, in Freizeitunternehmen und in der Erlebnispädagogik

Lehramtsstudierende arbeiten im Anschluss an Studium und Referendariat als Sportlehrer an Schulen. Aber auch andere pädagogische Einrichtungen, wie Jugendeinrichtungen, kommen in Frage.

Die Aufzählung gibt nur einen kleinen Teil der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten nach einem Sportwissenschaftsstudium wieder und kann daher leider keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Wenn du mehr über konkrete Berufe für Sportwissenschaftler erfahren willst, schau dir unsere Rubrik Berufswelt mal genauer an. Darin beschreiben wir dir viele zukünftige Berufsfelder für Sportstudierende.

Gehalt

Die Frage nach dem Gehalt ist nicht so einfach zu beantworten. Zum einen ist der Abschluss (Bachelor oder Master) entscheidend, aber noch viel mehr Einfluss auf die Verdiensthöhe hat die Position innerhalb eines Unternehmens sowie die Branchenzugehörigkeit. Während für den Öffentlichen Dienst (Lehrer, Jobs bei Städten und Kommunen) die Entgelte in einem Tarifvertrag klar geregelt sind, hängt der Verdienst in der freien Wirtschaft von vielen Faktoren ab: Berufserfahrung, Spezialisierungsgrad und Fachwissen, Führungsverantwortung, Unternehmensgröße und Branche spielen hier u.a. eine Rolle.

So ist ein Brutto-Jahresgehalt von 25.000 Euro genauso realistisch wie von 35.000 Euro. Natürlich gibt es auch noch Luft nach oben.

Allerdings sollte dir bewusst sein, dass die richtig gut bezahlten Jobs eher rar gesät sind und entsprechende Qualifikationen (zum Beispiel im Bereich Management) vorliegen müssen. Damit du aber zumindest ein paar Anhaltspunkte hast, haben wir Sportwissenschaftler verschiedener Altersstufen anonym zu ihrem Monatsgehalt befragt. Die Ergebnisse sowie eine weitere Studie zum Gehalt kurz nach dem Berufseinstieg von Sportwissenschaftlern findest du im Artikel Gehalt für Sportwissenschaftler.

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Kommentare

Spamschutz: Schreibe das Wort "Sport":

December 2016

Florian Fix mit X

War gut.

March 2016

Carsten

Gute Frage, würde mich auch interessieren.

January 2016

Milan

Hallo,
kann man denn auch mit einem schlechten NC Sportwissenschaft studieren? Oder muss ich da immer ein total gutes Abi für haben?

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Alle Fachbereiche auf einen Blick findest Du unter: www.das-richtige-studieren.de

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