Berufe in Gesundheit und Prävention

Sport und Gesundheit gehen Hand in Hand. Heutzutage weiß so gut wie jeder um die positiven Effekte, die der Sport auf Körper und Psyche hat; auch gesellschaftlich wird es immer wichtiger, fit und gesund zu sein. 

Berufe in der SportmedizinBerufsbilder aus dem sportlich-gesundheitlichen Bereich haben dementsprechend Hochkonjunktur und bieten Absolventen von Sportstudiengängen zahlreiche spannende Karrieremöglichkeiten.

Nachfolgend findest du einige Berufsbilder speziell aus dem Bereich Gesundheit und Prävention. Für diesen Bereich sei noch erwähnt, dass die Gesundheitsbranche einen regelrechten Boom erlebt: Spezielle Apps und Online-Angebote werden immer beliebter. 

Berufe in Gesundheit und Prävention 

Berufe für Absolventen eines Sportstudiums:

Sporttherapeutin
Sporttherapeutin

Sporttherapeut

Sporttherapeuten beraten Patienten, die unter physischen oder psychischen Beeinträchtigungen leiden. Je nach Ausbildung kümmern sie sich auch direkt um die Behandlung und setzen hierzu spezielle Trainingsprogramme ein.

Beschäftigung finden Sporttherapeuten beispielsweise in Rehabilitationskliniken oder Facharztpraxen. Darüber hinaus beraten sie in Ernährungsfragen und fördern gesundheitlich orientiertes Verhalten ihrer Patienten.

  • Sporttherapeutische Behandlung und Beratung von Patienten
  • Sporttherapeutische Prävention
  • Gesundheitsförderung
  • Erstellung sporttherapeutischer Konzepte

Typische Studiengänge für diesen Beruf:

  • Sporttherapie
  • Studiengänge mit Schwerpunkt Gesundheit
Sportmediziner
Sportmediziner

Medizinproduktberater

Medizinproduktberater informieren die entsprechenden Fachkreise des Heil- und Gesundheitswesens über medizinische Produkte und deren korrekte Anwendung und Handhabung; ein Beispiel hierfür sind unter anderem medizinische Prothesen.

Sie sind aber auch Spezialisten des Vertriebs, pflegen ausgedehnte Kontaktnetzwerke und arbeiten an der Gewinnung von Neukunden.

Interview mit einem Medizinproduktberater

  • Schulungen und Einweisung in die entsprechenden Produkte
  • Beratung
  • Vertrieb
  • Verhandlungsgespräche
  • Kundenmanagement
  • Produkt- und Unternehmenspräsentation
  • Markt- und Wettbewerbsanalyse

Typische Studiengänge für diesen Beruf:

  • Sportwissenschaft
  • Gesundheitswissenschaft
  • Gesundheitsökonomie 
  • Humanmedizin

Beachte: Oftmals wird zudem ein erfolgreicher Abschluss eines naturwissenschaftlichen, medizinischen oder technischen Berufs vorausgesetzt. 

Berufliche Gesundheitsförderung
Berufliche Gesundheitsförderung

Projektmanager in der beruflichen Gesundheitsförderung

Das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind seine Mitarbeiter – deswegen investieren die meisten Betriebe heutzutage auch viel Geld, um diese gesund und produktiv zu halten. Hier setzt das sogenannte betriebliche Gesundheitsmanagement an: Es hat das Ziel, betriebliche Strukturen und Prozesse so zu gestalten, dass diese möglichst gesundheitsfördernd sind.

Betriebliche Gesundheitsmanager sind in erster Linie dafür verantwortlich, positive und negative Potentiale in Unternehmen zu analysieren und dann entsprechende Strategien zur Gesundheitsförderung zu entwickeln.

Interview mit einem Leiter der Stabsstelle Betriebliches Gesundheitsmanagement

  • Erstellung, Einführung und Überprüfung eines BGM-Konzepts
  • Analyse von Gesundheitsgefährdungen im Betrieb
  • Evaluation von Gesundheitsprojekten
  • Interne Gesundheitskommunikation
  • Planen und Umsetzen von Kursen und Veranstaltungen 
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement

Typische Studiengänge für diesen Beruf:

  • Sportwissenschaften
  • Sportmanagement
  • Gesundheitswissenschaften
  • Gesundheitsmanagement
Sportpsychologie
Sportpsychologie

Sportpsychologe

Jeder, der schon einmal Sport getrieben hat, weiß um die Bedeutung der psychologischen Komponente für die Leistungsfähigkeit. Genau auf diesen Bereich haben sich Sportpsychologen spezialisiert. Sie erstellen individuell abgestimmte Trainingsmaßnahmen und Konzepte für das mentale Training und leisten so einen wichtigen Beitrag zur gesteigerten Leistungsfähigkeit von Sportlern. Sie kommen sowohl im Bereich des Freizeit- als auch des Leistungssports und in der Rehabilitation zum Einsatz, wo sie den Genesungsprozess von verletzten Sportlern begleiten und unterstützen.

  • Untersuchung sportlicher Leistungsprozesse
  • Evaluation der Untersuchungsergebnisse 
  • Erstellen von psychologischen Trainingsmethoden und -konzepten Durchführung von Beratungs- und Therapiemaßnahmen
  • Coaching 
  • Motivations- und Aufbautraining

Typische Studiengänge für diesen Beruf:

  • Sportpsychologie
  • Psychologie mit anschließender Vertiefung im Bereich Sport
Sporttourismus
Sporttourismus

Produktmanager im Sporttourismus

Egal, ob Alpenwanderung in Österreich, Kite-Surfen am Atlantik oder der Yoga-Lehrgang in Indien – die Kombination aus Sport und Tourismus boomt. Statt Faulenzen am Strand entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, ihren Urlaub möglichst aktiv zu verbringen. Dementsprechend ist der Sporttourismus eine wachsende Branche, die spannende und abwechslungsreiche Berufschancen bietet. Eine davon ist der Produktmanager – er ist dafür verantwortlich, die beiden Komponenten Sport und Reisen zu attraktiven Urlaubsangeboten zu verbinden und diese dann entsprechend umzusetzen und zu vermarkten.

  • Organisation von Sport-, Turnier-, Wettkampfs- und Extremsport-Reisen
  • Sport-Eventplanung
  • Marktanalyse
  • Vertrieb
  • Kundenakquise
  • Konzipieren und Umsetzen von Marketingkonzepten und -strategien

Typische Studiengänge für diesen Beruf:

  • Sportmanagement
  • Sportökonomie
  • Tourismusmanagement

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