Schüler fragen, Studenten antworten:

Sporteignungsprüfung – wie lange vorbereiten?

Die Sporteignungsprüfung wird ja von vielen als total schwer beschrieben. Wie lange sollte man sich denn darauf vorbereiten und gibt es Dinge, die man besonders trainieren sollte?

Es wäre prima, wenn ihr Tipps hättet, ob und falls ja, wie lange ihr euch auf den Test vorbereitet habt. Dann weiß ich, worauf ich mich einstellen sollte.

Die Antworten von Sportstudenten:

Hinweis: Dem Thema Sporteignungsprüfung haben wir einen sehr großen Abschnitt gewidmet. Mit Tipps und allem, was du dazu wissen musst.

Daniel, Absolvent Sportwissenschaften an der Sporthochschule Köln

Puh, schwierig, dafür eine allgemeine Aussage zu treffen. Ich selber habe den Test zwei Mal gemacht (zwischenzeitlich verfallen, da ich eine Ausbildung zu Beginn vorgezogen hatte) und beide bestanden. Das erste Mal hab ich vorher Turnen noch mal probiert, das zweite Mal war ich ohne Training da. Allerdings habe ich mein Leben lang auch gerne und viel Sport in verschiedenen Bereichen gemacht.

Ich empfehle, dass man sich gerade bei Unsicherheiten in manchen Sportarten besser doch vorbereiten sollte. Wer aus der Gegend kommt, sollte die Übungsangebote der Sporthochschule dazu nutzen. Schwierige Aufgaben sind häufig Kugelstoßen, Turnen und Schwimmen, da diese technisch anspruchsvoll sind.

Jule, Studentin Sportwissenschaften an der Uni Bielefeld

Die Sporteignungsprüfung sollte man auf gar keinen Fall unterschätzen. Selbst die besten Sportler haben da in der einen oder anderen Prüfung schon ihre Probleme gehabt. So pauschal kann man das nicht sagen, wie lange man sich darauf vorbereiten sollte, da es davon abhängig ist, wie viele Defizite vorhanden sind. Man sollte sich auf jeden Fall mind. 3 Monate vorher damit beschäftigen, was die genauen Anforderungen sind und alles vorher trainieren. Tipps kann man sich zum Beispiel von Sportlehrern holen, wenn man sich nicht sicher ist, was die genauen Anforderungen sind. Auch in Sportvereinen kann man nachfragen, wenn man mit einzelnen Disziplinen nicht zu Recht kommen sollte. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass vor allem das Turnen eine große Hürde darstellt und man sich da besonders gut drauf vorbereiten muss.

Kim, Studentin Sportwissenschaft an der Uni Stuttgart

Bei der Sporteingangsprüfung kommt es immer ganz darauf an, wie sportlich und „Allround-talentiert“ man ist und vor allem auch, aus welcher Sportart man kommt. Aber in der Regel werden Vorbereitungskurse an der jeweiligen Universität angeboten. Im Allgemeinen kann man sagen, dass 6-8 Wochen Vorbereitung völlig normal sind. Spezielle Empfehlungen für das Training sind das Trainieren für Grundlagenausdauer und Beweglichkeit, aber natürlich auch das Üben der einzelnen Sportarten.

Damian, Student Sportwissenschaften an der Sporthochschule Köln

Je nachdem, wie sportlich man bereits ist (Motorik-, Koordination- und Ausdauerfähigkeit), ist die Eignungsprüfung machbar; aber nicht ohne Vorbereitung! Ich empfehle, sich ca. 6-12 Monate auf die 20 Leistungsnachweise vorzubereiten und hart zu trainieren, um sicherzugehen, die Prüfungen zu bestehen. Schwimm- und Turnfähigkeit ist oft ein Problem bei den Männern und Ausdauerfähigkeit bei den jungen Frauen. Die meisten anderen Disziplinen kann man sich aus den verschiedenen Bereichen aussuchen, jedoch nicht den Stundenplan am Tag der Eignungsprüfung. Wichtig ist, fit zu sein und einen kühlen Kopf zu bewahren!

Kay, Absolvent Sportwissenschaften an der Uni München

Das ist schwer zu sagen. Jeder ist natürlich unterschiedlich fit und hat unterschiedliche Stärken und Schwächen. Um sich einen Überblick zu verschaffen, kann man sich auf der Internetseite der jeweiligen Uni deren Anforderungsprofil, mit den Ausschlusszeiten ansehen. Am besten einfach mal ausprobieren oder Zeiten stoppen, dann weiß man direkt, wo man noch etwas tun muss.

Besonders wichtig, um auch den ganzen Tag des Tests zu schaffen, ist eine gute Grundausdauer, die nochmals beim Schwimmen und 3.000m Lauf gefragt ist, da man diese Disziplinen bestanden werden müssen. Jedoch wird der so genannte Sprunggürteltest am häufigsten unterschätzt!

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