Weiterbildung Sportbetriebswirt

Auch ohne ein akademisches Studium kann man im Sport Karriere machen. Mit einer Weiterbildung zum Sportbetriebswirt eröffnet man sich zahlreiche neue berufliche Möglichkeiten im Bereich des Freizeit-, Leistungs- oder Breitensports. Hier auf dieser Seite findest du alle Infos – u.a. zu den Voraussetzungen und Studieninhalten sowie natürlich alle Anbieter.

Sportbetriebswirte findet man häufig in unterschiedlichen Positionen im Sportmanagement, wo sie mit ihren BWL- Kenntnissen und ihrem organisatorischen und strategischen Know-how dafür sorgen, dass alle Abläufe im Unternehmen oder Verein reibungslos funktionieren. Angeboten wird der Lehrgang von der Deutschen Sportmanagementakademie (DSA) in Form eines staatlich zugelassenen Fernstudiums.

Wusstest du, dass...

.. es in Deutschland über 91.000 Sportvereine gibt? Viele Möglichkeiten für Sportbetriebswirte...

... du als Sportbetriebswirt auch recht zügig den Sportfachwirt machen kannst?

Alles zur Weiterbildung Sportbetriebswirt

Sportbetriebswirt Studium: Inhalte & Verlauf

Die Ausbildung zum Sportbetriebswirt besteht aus insgesamt neun Modulen. In den ersten sieben werden zuerst einmal grundlegende Inhalte aus dem Bereich BWL, Personal-, Event- und Vereinsmanagement sowie dem Marketing behandelt. Entsprechende Module sind zum Beispiel

  • Betriebliches Rechnungswesen
  • Finanzierung und Controlling
  • Unternehmensführung
  • Personalwesen
  • Sportrecht
  • Sportsponsoring
  • Vermarktung von Sportrechten
  • Organisation und Finanzmanagement im Sportverein
  • Vereinsmarketing
  • Erfolgreiche Planung und Durchführung von Sportevents

Nach den ersten sieben Modulen erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich auf zwei der sechs angebotenen Schwerpunkte zu spezialisieren. Zur Auswahl stehen die Module 

  • Fußballmanagement
  • Management im professionellen Teamsport
  • Management von kommerziellen Sport- und Freizeitanbietern
  • Sportverwaltung und –finanzierung
  • Finanzierung und Controlling im Sport
  • Medien und Kommunikation im Sport

Die Wahl sollte dabei sowohl unter Berücksichtigung der individuellen Interessen als auch der zukünftigen Berufsplanung getroffen werden.

Voraussetzungen

Um am Fernstudium zum Sportbetriebswirt teilnehmen zu können, braucht man eine abgeschlossene Ausbildung in einem Sportberuf sowie ein Jahr passende berufliche Erfahrung. Kann der Bewerber alternativ vier Jahre Berufserfahrung im Profisport nachweisen, qualifiziert er sich auch ohne Berufsausbildung zur Teilnahme.

Dauer und Verlauf

Die Weiterbildung zum Sportbetriebswirt beinhaltet insgesamt neun Module, für welche eine Regelstudienzeit von 18 Monaten vorgesehen ist.

Das Fernstudium eignet sich besonders für Quereinsteiger ohne berufliche Erstqualifikation in der Sportbranche, die sich dennoch eine berufliche Zukunft in diesem Bereich aufbauen möchten. Die Weiterbildung wird in Form eines geprüften und staatlich zugelassenen, nebenberuflichen Fernunterrichts durchgeführt. Hierbei wechseln sich Phasen des Selbststudiums mit Präsenzphasen an der Akademie ab. Diese sind in vier Blöcken organisiert, die jeweils eine Dauer von zwei bis drei Tagen haben. Nach Wunsch sind die Präsenztage aber auch einzeln buchbar.

Nach dem Absolvieren von sieben Grundmodule besteht die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Lehrgangsschwerpunkten zu wählen. Die Weiterbildung wird mit dem Studienabschluss Diplom „Sportbetriebswirt/in (DSA)“ abgeschlossen, der von der Industrie- und Handelskammer mit einer erfolgreich abgeschlossenen Abschlussprüfung in einem kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf gleichgesetzt wird.

Anerkennung

Absolventen des Fernstudiums zum Sportbetriebswirt erhalten den Abschluss „Sportbetriebswirt/-in (DSA)“. Da dieser 2013 von der IHK mit einer beruflichen Erstqualifikation im kaufmännischen oder verwaltenden Bereich gleichgesetzt wurde, ermöglicht er also gute Chancen für einen Berufseinstieg ins Sportmanagement. Zudem deutet die Anerkennung bei der ZFU auf eine gesicherte Qualität hin.

Alternativ bietet er aber auch den Einstieg ins höhere Bildungswesen: der Abschluss „Sportbetriebswirt“ bildet die Grundlage für eine weitere Qualifikation als Sportfachwirt und über diesen sogar den Zugang zu verschiedenen Hochschulen und Studiengängen.

Sportbetriebswirt: Berufsbild & Karriere

Eine Weiterbildung zum Sportbetriebswirt  verspricht gute Karrierechancen in der wachsenden Sportbranche. Qualifizierte Fachkräfte mit entsprechenden physiologischen und wirtschaftlichen Kenntnissen sind dementsprechend begehrt. Gerade in Sportvereinen, -verbänden und -unternehmen sind Sportbetriebswirte nachgefragt. Hier sind sie vor allem mit der Planung und Koordinierung  von Organisations- und  Unternehmensaspekten betraut.

Das sind zum Beispiel:

  • Leitung und Geschäftsführung in der Verwaltung
  • Leitung von Betrieben und Einrichtungen
  • Entwicklung und Umsetzung von zielgruppenspezifischen Angeboten und
  • Konzeption und Organisation von Veranstaltungen
  • Planung und Durchführung von Marketingmaßnahmen
  • Personal- und Organisationsentwicklung
  • Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für das Personal

Als Sportbetriebswirt ist man vor allem für leitende Augfgaben im mittleren Management qualifiziert. 

Gehalt

Eine Weiterbildung zum Sportbetriebswirt lohnt sich in der Regel – verfügen die Absolventen nach der Weiterbildung schließlich über erweiterte Kompetenzen.

Was ein Sportbetriebswirt konkret verdient, lässt sich schlecht sagen, da das Gehalt von verschiedenen Faktoren abhängt. Zum Beispiel Größe und Branche des Unternehmens oder Alter, Berufserfahrung und Wohnort der jeweiligen Person. So können sich, je nach Arbeitgeber, große Gehaltsunterschiede ergeben. Ein durchschnittliches Monatsgehalt von 2.200 bis 3.000 Euro brutto ist sicherlich eine realistische Einschätzung.

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