Erfahrungsbericht: Bachelor Sportökonomie an der Universität Bayreuth

Er hat schon als Snowboardlehrer gejobbt, ein Praktikum bei adidas und der Boston Consulting Group absolviert und beim internationalen Schülerwettbewerb „Business@School“ der Boston Consulting Group den ersten Platz im internationalen Finale gewonnen. Nun studiert Niklas Sportökonomie an der Universität Bayreuth. Mit uns hat er seine Erfahrungen im Studium geteilt.

Erfahrungsbericht von Niklas

Lieber Niklas, bei vielen Sportstudenten war die Leidenschaft für den Sport ausschlaggebend bei der Studienwahl. Gilt das auch für dich?

Der Grund, warum ich den Studiengang Sportökonomie in Bayreuth gewählt habe, ist die Kombination aus den Fächern Wirtschaft und Sport.

Wenn die Leidenschaft zum Sport mein alleiniger Beweggrund gewesen wäre, hätte ich vermutlich Sportwissenschaft an der TU München studiert.

Der Grund, warum ich den Studiengang Sportökonomie in Bayreuth gewählt habe, ist die Kombination aus den Fächern Wirtschaft und Sport, wie ich es bereits bei dem Wettbewerb Business@School und meinem Praktikum bei der adidas Group erlebt habe. Diese Fächerkombination an einer Universität ist für den süddeutschen Raum einmalig.

Aber natürlich, wie in der Frage erwähnt, ist meine Liebe für den Sport ein ausschlaggebender Grund. Nicht jeder bekommt die Chance während der Semesterferien 6 Tage Snowboardfahren zu gehen und zwischen zwei Vorlesungen in voller Montur im Stadion der Bayreuth Tigers Eishockey zu spielen.

Du hast dich letztendlich für den Bachelor of Science in Sportökonomie an der Universität Bayreuth entschieden. Wie kamst du zu der Entscheidung?

Nachdem ich mich bereits während meiner Schulzeit über den Studiengang informiert hatte, war er von Anfang an auf meiner Favoritenliste.

Nachdem ich mich bereits während meiner Schulzeit über den Studiengang informiert hatte, war er von Anfang an auf meiner Favoritenliste. Als ich anschließend während der Kollegstufe (Oberstufe) neben meiner Begeisterung für Sport die Leidenschaft für die Wirtschaft entdeckte, wurde mein Fokus diesbezüglich immer zielgerichteter.

Meine endgültige Entscheidung fiel jedoch während meines Praktikums bei adidas. Dort wurde meine letzte Sorge, dass man als Sportökonom schlechte Chancen in der Wirtschaft hat, durch die große Zahl an Sportökonomen unter meinen Kollegen widerlegt.

Ein weiterer Beweggrund waren die Erfahrungen während meiner anderen Praktika, bei denen ich merkte, dass die Themen zwar oft interessant waren, mir jedoch für die Identifikation mit dem Unternehmen der Sportbezug gefehlt hat.

Kannst du uns einen Einblick in dein Sportökonomie Studium geben?

Schwerpunkte können in den Bereichen Leistungssport, Gesundheits- und Fitness-Sport oder Sportökologie und Umweltmanagement gesetzt werden.

Im Gegensatz zu vielen anderen für die Bachelor-Reform modularisierten Studiengängen hat man viele Freiheiten, sich sein Studium selbst zusammen zu stellen.

Zudem bekommt man die Chance, sich in vielen Themengebieten weiterzubilden. Dazu zählen Bereiche wie Informatik oder verschiedene Sprachen, die meiner Meinung nach für das heutige Berufsleben äußerst wichtig sind.

Als besonders herausragend würde ich jedoch den Praxisbezug des Studiengangs beschreiben. Angefangen mit vielen Vorträgen von Unternehmen und Profi-Sportlern ist ein zweimonatiges Praktikum Pflicht und nur wenige Studenten verlassen die Uni ohne einen Auslandsaufenthalt absolviert zu haben.

Schwerpunkte können während des Bachelors in den Bereichen Leistungssport, Gesundheits- und Fitness-Sport oder Sportökologie und Umweltmanagement gesetzt werden.

Wie ist denn die Studienatmosphäre an der Uni Bayreuth?

Die Sportökonomiestudenten – kurz Spökos genannt – sind eine besondere Gruppe an der Uni Bayreuth.

Meines Erachtens ist Bayreuth als Kleinstadt zum Studieren bestens geeignet. Man hat relativ kurze Wege, günstige Lebenshaltungskosten und eine ganze Stadt die zur Hälfte aus Studenten besteht.

Natürlich vermisst man als Münchner ab und an die Großstadt und die Berge, jedoch ist Bayreuth mit seiner familiären Atmosphäre und den freundlichen Kommilitonen bestens zum Studieren geeignet.

Zudem sind die Sportökonomiestudenten – kurz Spökos genannt – eine besondere Gruppe an der Uni Bayreuth, denn das Teamplayer-Motto aus dem Sport wurde hier auch auf das Verhalten gegenüber der Kommilitonen übertragen.

In welchem Bereich möchtest du nach dem Studium arbeiten?

Es wären für mich die Bereiche Beratung, Strategieplanung sowie Marketing und Vertrieb interessant.

Bisher habe ich mich auf keinen Bereich festgelegt und es wird auch noch etwas Zeit bis zu meinem Abschluss vergehen, da ich vermutlich im Anschluss an den Bachelor meinen Master-Abschluss in Neuseeland erwerben möchte.

Danach wären für mich die Bereiche Beratung, Strategieplanung sowie Marketing und Vertrieb interessant. Dabei wäre ich nach meinem Praktikum bei adidas auch sehr an einem Arbeitsplatz in diesem Unternehmen interessiert.

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