Erfahrungsbericht: Sportjournalistik/-management an der Medienakademie

Welche Erfahrungen haben Sportstudenten mit ihren Studiengängen gemacht? Wir haben nachgefragt. Auf dieser Seite teilt Collin seine Erfahrungen mit dem Bachelor Sportjournalistik/ Sportmanagement an der Medienakademie mit uns.

Erfahrungsbericht von Collin

Darum habe ich mich für diesen Studiengang entschieden:

Seit meiner Kindheit bin ich sportbegeistert. So habe ich gezielt nach einem Sportjournalismus-Studium gesucht.

Seit meiner Kindheit bin ich extrem sportbegeistert. Nach einem Schülerpraktikum in der Sportredaktion eines örtlichen Radiosenders war mir klar: Das möchtest du später hauptberuflich machen! So habe ich gezielt nach einem Sportjournalismus-Studium gesucht und auch gefunden.

Heute kann ich aus Erfahrung sagen: Für mich die absolut richtige Entscheidung - ein sehr spezielles, detailgetreues Studium, das nicht unbedingt jedermanns Sache ist - eine Portion "Sportverrücktheit", vor allem über Sport reden und berichten zu können, ist hier ein absolutes Muss.

Studieninteressierten nach dem Motto "schau´n mer mal wie das wird" würde ich von diesem Studium abraten.

So lief mein Studium ab:

Die Studieninhalte sind weit gefächert. Neben Sportjournalismus-Modulen werden auch Themen wie Betriebswirtschaft, Medienrecht, Medieninformatik, Grafik + Design, Videoschnitt oder auch Kommunikationsforschung behandelt.

Vom Ablauf her hat das Studium eine Art Schul-Charakter, den ich persönlich sehr geschätzt habe. Zu Lerngruppen von circa 20 Personen, die ein hervorragendes Lernklima schaffen, gesellen sich feste Unterrichtszeiten (i.d.R. von 8.30 - 15.30 Uhr, je nach Umfang auch mal länger).

Die Dozenten sind sind in ihren Bereichen absolute Fachleute. Durch die kleinen Gruppen entwickelt man einen guten Draht zu den Dozenten, sodass nahezu jede Frage beantwortet wird. Wöchentliche Module lassen einen sehr gut in ein Thema eintauchen. So wird ein Fach in der Regel eine Woche lang unterrichtet.

Die Klausuren setzen sich zumeist aus zwei Fachgebieten zusammen. Sobald diese Fachgebiete abgehandelt wurden folgt in der Woche drauf gleich die Klausur - die lästige "Klausurenphase" am Ende eines Semester entfällt. Zudem fallen großartige Lern-Orgien weg, da die Themen zumeist noch sehr präsent sind - in einigen Fällen sogar noch bis heute!

Die Studieninhalte sind sehr weit gefächert. Neben Sportjournalismus-Modulen werden auch Themen wie Betriebswirtschaft, Medienrecht, Medieninformatik, Grafik + Design, Videoschnitt oder auch Kommunikationsforschung behandelt.

Trotz viel Theorie kommt auch die Praxis nicht zu kurz. Im Gegenteil: Viele Prüfungsleistungen werden nicht in Schriftform, sondern auf Tape bzw. Speicherkarte abgegeben - sprich, man geht als Kamerateam raus und dreht unter realen Bedingungen kleine Beiträge.

Die Highlights sind definitiv die zwei langfristigen Projekte unter realen Bedingungen, bei denen der ganze Kurs als Team funktionieren muss: Zum einen die Gestaltung einer eigenen 60-Minuten-Sportsendung unter Live-Bedingungen sowie die Umsetzung einer crossmedialen Werbekampagne für einen realen Kunden.

Diese Interessen und Fähigkeiten sollte man für den Studiengang mitbringen:

Die Medienbranche ist wirklich hart und es kann auch schwierig sein mit einem "1er-Abschluss" sofort einen Job zu finden - dessen sollte man sich bewusst sein.

Man hat es hier mit einem sehr praxisnahen und speziellen Studium zu tun. Allerdings heißt es nicht, dass man nach einem erfolgreichen Abschluss direkt zu SKY gehen kann und denkt "Ich bin hier jetzt der Coolste".

Die Medienbranche ist wirklich hart und es kann auch schwierig sein mit einem "1er-Abschluss" sofort einen Job zu finden - dessen sollte man sich bewusst sein. Ich selbst habe mit 1,7 abgeschlossen und trotz guter Kontakte und parallelem Nebenjob bei einem Sportsender ein halbes Jahr nach einem geeigneten Berufseinstieg gesucht.

Die medienakademie bietet zudem für Interessierte mehrmals im Jahr Infotage an, die ich sehr empfehlen kann. Für Leute, die gewisse journalistische Vorkenntnisse haben und diese professionalisieren wollen, ist dieser Studiengang wirklich gut. Allerdings muss jeder eine gehörige Portion Eigeninitiative mitbringen, um auch nach dem Studium im Haifischbecken Medienbranche mitschwimmen zu können.

Zudem ist ein Studium an der medienakademie auch nicht ganz billig - so sollte man zu Beginn klare Vorstellungen haben, wo die Reise hingehen soll und diese Ziele während des gesamten Studiums verfolgen - unter Umständen zeigt einem das Studium dann aber auch andere Möglichkeiten auf. Einige meiner ehemaligen Kommilitonen arbeiten inzwischen wie ich für das Fernsehen. Andere sind bei Vereinen oder im Bereich Sportvermarktung untergekommen.

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