Bachelor Sport und Technik in Sachsen studieren?

Abschluss

Bachelor

Studiengang

Sport und Technik

Bundesland

Sachsen

Bachelor

Vergleichsweise jung ist der akademische Grad des Bachelors. Er ist der erste Studienabschluss im Rahmen eines gestuften Studiums an der Hochschule. Bachelor ist auch die staatliche Abschlussbezeichnung, die man bei einer Berufsausbildung an einer Berufsakademie erwirbt. Die Regelstudienzeit für den berufsqualifizierenden Hochschulabschluss beträgt drei bis höchstens vier Jahre. Die kurze Studienzeit ist einer der großen Vorteile des Bachelor-Studiums. Der straff strukturierte Studienplan verlangt Studenten einiges ab. Dafür ermöglicht das verkürzte Bachelor-Studium auch einen früheren Eintritt ins Berufsleben. Mit den sehr differenzierten Studiengängen kann man sich gezielt ausbilden. Der Bachelor-Abschluss ist international anerkannt und Qualifikationsnachweis für ein anschließendes Masterstudium.

Das Studium ist aufgeteilt in Module, wie die thematischen Abschnitte genannt werden. In jedem Modul sind die Vorlesungen, Übungen und Seminare aufeinanderbezogene Lehrveranstaltungen, aus denen der Notendurchschnitt pro Modul ermittelt wird. Abgeschlossen wird das Studium mit einer Bachelor-Arbeit, auch Bachelorthesis oder Bachelor-Thesis genannt. Sie ist der Nachweis, dass der Student in der Lage ist, auf wissenschaftlicher Grundlage und betreut von einem Hochschullehrer ein Thema eigenständig zu erarbeiten. Eine Bachelor-Arbeit besteht im Durchschnitt aus 20 bis 60 Seiten und fließt zusammen mit den Modulnoten in die Endnote mit ein. In manchen Studiengängen gibt es auch eine mündliche Abschlussprüfung.

 

 

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Sport und Technik

Erst die richtige Verbindung zwischen Mensch und Technik macht sportliche Höchstleistungen möglich. Um Sportgeräte, Kleidung oder Trainingsgeräte entwickeln und verbessern zu können, ist sportwissenschaftliches Fachwissen ebenso notwendig, wie fundierte Kenntnisse des menschlichen Körpers. Mit diesen Themen befassen sich verschiedene Studiengänge aus dem Bereich Sporttechnologie, wie zum Beispiel Sport und Technik, sportmedizinische Technik, Sports Engineering oder Intelligenz und Bewegung.

Je nach Hochschule und Studiengang liegt die Studienzeit zwischen vier und neun Semester. Für die Bachelorstudiengang Sportmedizinische Technik an der Fachhochschule Koblenz-RheinAhr ist die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschule Voraussetzung. Das Masterstudium Intelligenz und Bewegung an der Universität Bielefeld baut auf einem sportwissenschaftlichem, psychologischen oder kognitionswissenschaftlichen Bachelor-Studiengang auf. Die Universität Magdeburg bietet für Sport und Technik die Abschlüsse Bachelor, Master und Diplom an. Voraussetzung sind das Abitur sowie die Eignungsprüfung Sport. Je nach Abschluss können die Absolventen zum Beispiel in der Sportartikelindustrie arbeiten, in Laboren, Trainingszentren oder an Olympiastützpunkten.

Zentrales Thema der Studiengänge ist das Zusammenspiel von Menschen und Geräten und dessen wachsende Bedeutung. Das Grundstudium umfasst unter anderem die Bereiche Ingenieurs- und Bewegungswissenschaften. Die Schwerpunkte in den Aufbaumodulen hängen vom gewählten Studiengang ab. Studierende erwerben zum Beispiel spezielleres Wissen aus den Bereichen Humanbiologie, Mathematik, Biomechanik oder Werkstoff- und Messtechnik.

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Sachsen

Sachsen gilt als das Land mit der dichtesten Struktur an Theatern und Orchestern in Deutschland. Hochkarätige Musikfestivals, die in Burgen, Steinbrüchen, Kirchen oder Schlössern stattfinden, prägen das Musikleben. Spielstätten von Weltruf sind zum Beispiel die Semperoper und die Frauenkirche in Dresden, das Gewandhaus in Leipzig oder die Theater Chemnitz. In den rund 500 Museen des Freistaates sind die gesammelten Schätze der über 1000-jährigen Kulturgeschichte Sachsens gesammelt, zahlreiche Gedenkstätten huldigen das musikalische Erbe. Die abwechslungsreichen Landschaften ziehen viele Urlauber an. Besonders die Sächsische Schweiz, das Zittauer Gebirge und das Erzgebirge sind vom Tourismus geprägt.

Studieren in Sachsen

Der Freistaat hat vier Universitäten, fünf Kunsthochschulen, fünf Hochschulen für angewandte Wissenschaften und sieben Studienakademien. Die Universitäten zeichnet ein breites Fächerangebot, das von Natur-, Geistes-, Ingenieur-, Sozial- und Wirtschafts- bis zu Rechtswissenschaften reicht. Künstlerische Traditionen und moderne Techniken zeichnen das Studium an den Kunsthochschulen aus. Praxisnahes Studium finden die Studenten an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die besonderen Studienangebote der Studienakademien der Berufsakademie (BA) richten sich vor allem an Abiturienten, die eine schnelle und praxisnahe Ausbildung anstreben. Standorte sind in Breitenbrunn, Bautzen, Dresden, Glauchau, Plauen, Leipzig und Riesa. Im Freistaat Sachsen gibt es außerdem noch verschiedene staatlich anerkannte Hochschulen, die kirchliche oder freie Träger haben.

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